COVID19, die Coronakrise und das Marketing

mit 5 Steps durch die Krise

Corona hat uns fest im Griff, sei es in der Freizeit oder im geschäftlichen Alltag. Home Office, Kurzarbeit und Soforthilfen sind die Schlagworte dieser Zeit.

Auch uns designzwerge trifft die Krise hart. Viele Kunden sind vorsichtig, stoppen laufende Projekte und geben Neue nicht in Auftrag. Zugegeben hat uns das die ersten Tage ziemlich niedergeschlagen. Doch wären wir nicht die, die wir sind wenn wir in Lethargie versinken würden. Also haben wir entschieden die Köpfe aus dem Sand zu ziehen und uns zu überlegen wie wir gemeinsam durch die Coronakrise kommen.

Herausgekommen sind die folgenden 5 Steps durch die Krise.

Step 1
Informieren | Informieren | Informieren

Haben wir schon „Informieren“ erwähnt? Das ist in diesen Zeiten wirklich das Wichtigste. Lasst eure Kunden, Partner und Mitarbeiter nicht im Ungewissen. Informiert über euren aktuellen Stand der Dinge:

  • Seit ihr wie gewohnt erreichbar oder haben sich Zeiten und Kanäle geändert?
  • Können Kunden eure Leistungen unter den gleichen oder veränderten Bedingungen in Anspruch nehmen?
  • Wie geht ihr intern mit der Krisensituation um? Sind eure Mitarbeiter beispielsweise im Home Office oder habt Ihr andere Schutzmaßnahmen ergriffen? Diese Informationen tragen enorm zur Stärkung des Vertrauens in euer Unternehmen bei. Zeigt, dass Ihr Krisenhelden seid.

Step 2 – Bleibt auf der Bildfläche

Schon klar, die Existenzängste sind allgegenwärtig. Wir wissen das aus erster Hand. Aber habt ihr schon mal daran gedacht, dass es eine Zeit nach Corona gibt?

Verschwindet Ihr jetzt von der Bildfläche, ist es euch nach der Krise kaum noch möglich wieder sichtbar zu werden – dann wenn es alle versuchen.

Wir haben einen interessanten Vergleich gelesen:

Es ist leichter, ein Auto anzuschieben, dass noch etwas rollt, als ein stehendes Auto erst mal wieder in Bewegung zu setzen. Das kostet Zeit, und das kostet mehr Geld.

zitiert aus: Marketing in Zeiten der Corona-Krise

Das Marketing muss sich in Krisenzeiten verändern, darf aber nicht stillgelegt werden. Was ist jetzt also sinnvoll? Ich wiederhole es gerne wieder: Informieren! Diese besondere Zeit gibt uns vor: Informationsmarketing ist die NR 1.

So kann das Informationsmarketing aussehen:

  • nachhaltige Informationen über euer Krisenmanagement die immer aktuell gehalten werden – in den sozialen Medien und der eigenen Webseite
  • zeigt euren Kunden immer wieder die Art und Weise wie Ihr für Sie da seid – sei es Bilder aus dem Home Office, von der kontaktlosen Lieferung / Abholung, der Videokonferenz – zeigt eure Präsenz
  • Wenn ihr Bestellmöglichkeiten habt, versendet Bestelllisten (online aber auch in den Briefkästen) und weist deutlich auf den Kontaktweg hin
  • werdet online aktiver denn je – möbelt eure Webseiten auf, betreibt aktiv Suchmaschinenoptimierung (SEO), postet was das Zeug hält in den sozialen Medien
  • habt ihr Hilfsprojekte, dann erzählt online davon – keine falsche Bescheidenheit, geht mit gutem Beispiel voran
  • Schreibt Blog Artikel, nicht nur über das Krisen  Thema – greift alles auf, was eure Kunden und Partner jetzt von euch brauchen und haben wollen

Das sind nur wenige Beispiele für Informationsmarketing. Werdet kreativ und denkt darüber nach wie und auf welchen Wegen ihr eure Kunden jetzt an die Hand nehmen könnt um Möglichkeiten zu zeigen und Vertrauen zu stärken. Und wenn euch gar nichts einfällt: wir sind ja auch noch da ;)

Step 3 – Chancen zur Digitalisierung nutzen

Hängt euch das Thema schon aus dem Hals? Digitalisierung hier | Digitalisierung da? Dann hoffen wir Ihr habt bereits alles für eure nachhaltige Digitalisierung getan. Ist dem so, lehnt euch zurück und legt die Füße hoch. Ist dem nicht so? Dann gebt Gas und schreibt euch DIGITALISIERUNG ganz groß auf die Fahnen.

Cloud, Home Office und Co. sind nicht so schlimm wie manche denken. Wir arbeiten schon seit Jahren mit den digitalen Möglichkeiten und haben es zu lieben gelernt.

Ich selbst habe jahrelang mein dickes Terminbuch mit mir herum geschleppt, dazu einen fetten Notizblock und haufenweise Stifte. Bis unser Team gewachsen ist. Zunächst mussten Termine mit Freelancern synchronisiert werden, dann Daten an Mitarbeiter im Home Office weiter gegeben werden und die Notizen überall zur Verfügung stehen. Zur Folge hatte das bei uns designzwergen: Keine lose Zettelwirtschaft mehr, keine doppelte Terminpflegerei und nicht zu letzt das entspannte Arbeiten ohne Rückenschmerzen von der vielen Papierschlepperei egal wann und wo.

Step 4 – Helfen und Unterstützen

Was könnt ihr für eure Kunden und Partner tun? Sie stecken in der gleichen Situation wie ihr.

Könnt ihr z.B. ein kontaktloses Abholen ermöglichen wie es unsere Kunden Kalis Diner und Penzel tun?

Könnt ihr euren Service für die, die ganz schließen müssen kostenfrei weiter führen wie es W&S Insekt Control tut?

Oder helft ihr in Punkto Krisenmanagement zum reduzierten bis hin zum 0€ Preis wie es unsere liebe Kollegin Christa Goede tut?

Es gibt immer Mittel und Wege zu helfen. Wer seine Kunden und Partner kennt, weiß genau wie er ihnen unter die Arme greifen kann. Niemand von uns hat Zeiten wie diese jemals erlebt oder konnte sich nur annähernd so ein Szenario vorstellen. Halten wir zusammen kommen wir alle mit einem blauen Auge aus der Krise heraus.

Krämpeln wir die Ärmel hoch und packen es an.

Step 5 – Hilfe annehmen

Für viele Selbstständige ist Hilfe annehmen ein schwieriges Thema. Glaubt mir, ich weiß wovon ich rede. In Zeiten von Covid19 ist für falschen Stolz aber kein Platz. Nur zusammen halten wir durch und das bedingt die helfenden Hände zu ergreifen die einem entgegen gestreckt werden.

Jetzt heißt es also nicht nur Hilfe anbieten sondern auch annehmen. Das ist keine Einbahnstraße.

Sucht nach denen, denen ihr helfen könnt und nach denen die euch helfen können. Vergrabt euch nicht, denn wer euch nicht sieht, kann euch auch nicht helfen.

Wir bleiben aktiv für euch am Ball!

Vom Home Office aus

Tamara Schiffel | t.schiffel@designzwerge.de

in den Agenturräumen

Sandra Franck | s.franck@designzwerge.de | 08331/ 640 12 00

via Skype

Sandra Franck | info@designzwerge.de
Tamara Schiffel | t.schiffel@designzwerge.de

Und immer schön Händewaschen!

Wir sind neugierig auf Dich!

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Jetzt heißt es: kennenlernen, Konzept erstellen und für deinen Erfolg in die Vollen gehen!

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